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Leitfaden, Guiding,
Tips zum
Feederkorb - Fischen

Feederangeln nur eine Form des Grundangelns ?

Feederangeln mit Feedermontage zum Feedern

Feederangeln ist eine Methode des bekannten Grundangelns. Dabei kommt jedoch nicht ein herkömmliches Grundblei zum Einsatz, sondern ein Feeder (aus der englischen Sprache von „to feed“, das übersetzt »füttern« bedeutet). Der klassische Feederkorb besteht dabei aus einem Drahtkorb, der als zusätzliche Beschwerung an der Seite mit einem Blei versehen ist, um ihn am Grund zu verankern. Deshalb spricht man auch von einem Futterkorb. Unter ambitionierten Stippern wird der Feederkorb dabei auch schon mal als »Rattenfalle« bezeichnet, da hier durchaus eine Ähnlichkeit besteht. Beim Feedern werden starke Wurfruten eingesetzt, wobei das Wurfgewicht der Ruten schon einmal bei 200 Gramm liegen kann. Um die Bissanzeige zu ermöglichen, sind die Ruten mit weichen Spitzen ausgerüstet, die unter Belastung ein unterschiedliches Biegeverhalten aufweisen. Besonders weiche Spitzen werden im Stillwasser eingesetzt, um zaghafte Bisse erkenne zu können, während härtere Spitzen im Fließwasser in der Strömung verwendet werden. Feederangeln.com soll ein Leitfaden und Guiding bieten zur Verwendung der richtigen Schnur, Gerät, Futter und anderem zum Thema Fischen mit dem Feederkorb. Hier sind Tips für Anfänger zum Feedern zu bekommen.

Feedern - Angeln auf Friedfische mit dem Feederkorb

Feederangeln mit Feederkorb halbvoll

Beim Feederangeln gehen insbesondere Friedfische an den Haken. Jedoch werden vor allem geschlossene Feederkörbe auch dazu verwendet, mit Lockstoff gefüllt den Aal als Raubfisch an die Angel zu locken. Vornehmlich die in Deutschland häufig und in großer Stückzahl vorkommenden Friedfischarten Brassen, Rotauge, Rotfeder und Aland werden beim Feederangeln überlistet. Im Rhein werden mit dem Feederkorb in der starken Strömung große Barben und Nasen gefangen. Dabei werden Drahtfutterkörbe einsetzt, die ohne weiteres 200 Gramm wiegen können. Nur mit einem schweren Futterkorb ist es möglich in der starken Strömung den Köder am Grund zu verankern und den hungrigen Fischen den Köder anbieten zu können. Mit dem Methode-Feeder werden vor allem in den englischen Commercials (meist künstlich angelegte Seen, die mit Friedfischen besetzt werden und die gegen Bezahlung beangelt werden dürfen), mit dieser gezielt Karpfen gefangen. Dabei wird der Köder mit Grundfutter in eine Form gegeben und der Methode-Feeder (oder „Flatbed-Feeder“) in das Futter gedrückt, sodass das Futter den Köder umschließt. Dadurch können Kleinfische den Köder nur schwer erreichen, sodass nur große und kräftige Friedfische sich den Köder durch kräftige Fressbewegungen befreien und aufnehmen können. Bei starkem Beissverhalten greift man jedoch in den Commercials auch auf die „Bomb“ ein birnenförmiges Grundblei mit eingegossenem Wirbel, statt einer mit Grundfutter gefüllten Feeder, zurück.

Köder für das Fischen mit dem Futterkorb

Feederangeln mit Feederkorb

Aufgrund der zu erzielenden Wurfweiten, der kräftigen Ruten und der hohen Wurfgewichte, wird dem Feederangeln nachgesagt, zu den groben Angelmethoden zu gehören. Damit der Köder während des Wurfes nicht vom Haken fällt, kommen stabile Naturköder zum Einsatz. Dazu gehören Maden, Würmer und Maiskörner. Aber dass Feederangeln auch eine feinfühlige, technische Angelmethode sein kann, beweist der Einsatz von empfindlichen kleinen Mückenlarven bei Angeltreffen. Hier wird von den Anglern gezeigt, dass die Feederangelei kein gemütliches „Plumbsangeln“ ist, sondern mit großem Einsatz und Knowhow regelmäßig auch kleine Friedfische fängt. Mit Raffinesse lassen sich mit dieser Grundangelmethode, auch Fische überlisten, die sich vor allem an der Gewässeroberfläche aufhalten, wie kleine Lauben (Ukelei) gefangen. Neben Naturködern werden auch besonders beim Methode-Feederangeln Miniboilies (harte, ballförmige Teigkugeln) eingesetzt. Durch die Härte der Boilies bleiben diese lange am Haken und überlisten aufgrund ihrer Konsistenz vor allem große Friedfische, wie Karpfen und Brassen. Daneben kommen auch täuschend echte, künstliche Köder zum Einsatz. Dazu zählen gefärbte Maden, Würmer und Maiskörner aus Gummi. Diese Köder können aufschwimmen und mit Naturködern kombiniert, über dem Gewässergrund angeboten werden.